• vom 15.09.2015, 16:17 Uhr

Stadtpolitik


Hernals

Schönheits-OP für Station Hernals




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  • Der Vorplatz der Schnellbahnstation wurde neu gestaltet.

Barrierefreie Flächen, neue Sitzmöbel und eine bessere Beleuchtung sollen den Platz aufwerten.

Barrierefreie Flächen, neue Sitzmöbel und eine bessere Beleuchtung sollen den Platz aufwerten.© pid Barrierefreie Flächen, neue Sitzmöbel und eine bessere Beleuchtung sollen den Platz aufwerten.© pid

Wien. "Der neugestaltete Vorplatz der S45 in Hernals mit dem erweiterten Park, neuen Sitzgelegenheiten und Bäumen, Radbügeln, Radwegen und einer Citybike-Station wertet das gesamte Umfeld des viel genutzten Platzes auf und erhöht die Aufenthaltsqualität erheblich", erklärte Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer am Dienstag nicht ganz ohne Stolz. Die Parkfläche und das zugehörige Denkmal wurden von ihr sowie von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, Umweltstadträtin Ulli Sima und Kulturstadtrat Andreas Mailaith-Pokorny feierlich der Hernalser Bevölkerung übergeben.

Neben der Gehsteigerneuerung und der kompletten Revitalisierung des Vorplatzes unter Berücksichtigung der Barrierefreiheit und eines Blindenleitsystems wurden auch zahlreiche neue Sitzmöbel von der MA28 (Straßenverwaltung und Straßenbau) errichtet. Darüber hinaus soll ein neues Beleuchtungssystem das individuelle Sicherheitsgefühl verstärken und für Radfahrer gibt es ab sofort neue Radabstellanlagen, wurde betont.


Autobus-Haltestelle verlegt
Durch die Umorganisation des öffentlichen Verkehrs (Verlegung der Haltestelle der Autobus Linie 44B in die Heigerleinstraße), konnten laut Vassilakou attraktivere und barrierefreie Flächen für Fußgänger geschaffen werden und die Haltestellen der Buslinien 42A und 44B mit Wartehallen versehen werden.

Im Zuge der Umgestaltung wurde auch der Park um 500 Quadratmeter erweitert. Die neue Anlage wurde "Park der Freiheit" getauft. Im Vordergrund stand laut Sima die Erhaltung und Sanierung des naturnahen Erscheinungsbildes durch Gräser- und Staudenbeete und die Vergrößerung der Bestandsflächen auf nun insgesamt 1500 Quadratmeter.

Ein weiterer Ansatzpunkt für die Neugestaltung des Areals war es, der vielen Opfer, die in ihrem mutigen Einsatz gegen den Faschismus ihr Leben verloren, zu gedenken. Um diese Erinnerung sichtbar werden zu lassen, wird ein Mahnmal unter dem Namen "Verfolgung, Widerstand und Freiheitskampf in Hernals 1934 bis 1945" von nun an auf alle diese mutigen WiderstandskämpferInnen aus Hernals hinweisen, wie Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny erklärte.




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Dokument erstellt am 2015-09-15 16:20:06



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