• vom 23.01.2017, 20:11 Uhr

Stadtpolitik


Personalrochaden

Die Zukunftshoffnung




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  • Jürgen Czernohorszky (39) wird Bildungsstadtrat.

Wien. Jürgen Czernohorszky (39) wird seit Jahren das Etikett "Rote Zukunftshoffnung" angeheftet. Jetzt wird er Bildungsstadtrat. Fachlich sollte er gerüstet sein. Denn er ist seit gut einem Jahr Stadtschulratspräsident. Als solcher werkte er in den vergangenen Monaten recht unaufgeregt vor sich hin. Der oberste Schulverwalter tritt für mehr Ganztagsschulen ein und hat sich als einen seiner Hauptschwerpunkte auserkoren, vor allem die gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen voranbringen zu wollen. Die Entwicklung einer Modellregion - wie im rot-grünen Koalitionspakt festgeschrieben - stockt allerdings weiterhin mangels entsprechender Bundesregelung.

Gestartet hat Czernohorszky seine politische Karriere noch unter seinem vorehelichen Namen. Als Jürgen Wutzlhofer engagierte sich der am 25. März 1977 geborene Burgenländer ab Mitte der 1990er Jahre bei der roten Studentenvertretung VSStÖ, zu deren Bundesvorsitzenden er schließlich aufstieg. Bei der Wien-Wahl 2001 erkämpfte er sich einen Sitz im Stadtparlament. 2011 übernahm er die Bundesgeschäftsführung der "Kinderfreunde". Dem Vernehmen nach wurde Czernohorszky vom damaligen Bildungsstadtrat und nunmehrigen Klubchef Christian Oxonitsch protegiert und gefördert.





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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2017-01-23 18:02:07
Letzte Änderung am 2017-01-23 20:00:37


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