• vom 12.04.2018, 11:10 Uhr

Stadtpolitik

Update: 12.04.2018, 12:01 Uhr

Kulturstadtrat

Mailath-Pokorny tritt zurück




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Von WZ Online, APA

  • Michael Ludwig muss bis 24. Mai neue Chefs für die Ressorts Gesundheit, Kultur und Wohnbau finden.

Laut der Tageszeitung "Die Presse" wird Mailath-Pokorny ein attraktives Jobangebot im Ausland nachgesagt. - © APAweb / Herbert Neubauer

Laut der Tageszeitung "Die Presse" wird Mailath-Pokorny ein attraktives Jobangebot im Ausland nachgesagt. © APAweb / Herbert Neubauer

Wien. Was bereits kolportiert wurde, ist nun fix: Auch der Wiener Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) wird nicht Teil des Regierungsteams des künftigen Bürgermeisters Michael Ludwig (SPÖ) sein. Das hat der Ressortchef am Donnerstag in einer Aussendung mitgeteilt. 17 Jahre lang war er Regierungsmitglied in Wien - und zuletzt unter anderem zuständig für Kultur, Wissenschaft und auch Sport.

"Alle wesentlichen Projekte und Vorhaben sind erledigt oder auf Schiene", betonte Mailath-Pokorny: "Das ist ein guter Zeitpunkt, die Verantwortung zu übergeben." Es sei nun Zeit für eine "neue Handschrift". Der Schritt erfolge in bestem Einvernehmen mit Bürgermeister Michael Häupl und dem neuen SPÖ-Chef Ludwig, beteuerte er. Die neue Stadtregierung wird am 24. Mai angelobt. Ludwig muss nun jedenfalls neue Chefs für das Gesundheitsressort (nach dem Abgang von Sandra Frauenberger, Anm.), das Kulturressort und das Wohnbauressort, das er selbst derzeit führt, suchen.

"Aufhören, wenn's am schönsten ist"

"Ich freue mich, dazu beigetragen zu haben, dass Wien in den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten weltoffener und lebenswerter geworden ist: Etwa mit der Etablierung des Museumsquartiers und seinen Einrichtungen, dem Theater an der Wien als Opernhaus, dem freien Museumseintritt für Jugendliche, zahlreichen Maßnahmen der Erinnerungskultur, der kulturellen Belebung öffentlicher Plätze mit neuen Festivals, neuen Theatern wie dem Rabenhof, Beach Volleyball WM u. v. a. m.", erklärte Mailath-Pokorny - der sich in unmittelbarer Zukunft verstärkt seiner Aufgabe als Präsident des "Bundes sozialdemokratischer AkademikerInnen" (BSA) widmen möchte, wie er darlegte.

Auch auf seiner Facebook-Seite verkündete er seinen Schritt. "Aufhören, wenn's am schönsten ist. Nicht leicht, aber gut so", hieß es im Abschiedsposting.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-04-12 11:11:19
Letzte Änderung am 2018-04-12 12:01:12


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