• vom 05.05.2018, 15:07 Uhr

Stadtpolitik


Atib

Neue Vorwürfe gegen Kindergarten




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Von WZ Online, APA

  • Laut Medienbericht stand Vermittlung von Türkentum und Religion als "wichtiger Punkt" im pädagogischen Konzept.

Wien. Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "profil" gibt es gegen einen Kindergarten, der in einem Gebäude des Moscheedachverbands ATIB in Wien-Favoriten untergebracht ist, neue Vorwürfe. Der Kindergarten "Marienkäfer" habe demnach im Vorjahr sein pädagogisches Konzept auf Verlangen der MA 11 ändern müssen. Im Kindergartenkonzept wurde laut "profil" die Betonung auf Türkentum und Religion gelegt.

Träger des Kindergartens ist nicht ATIB (Türkisch-Islamische Union für kulturelle und soziale Zusammenarbeit in Österreich) selbst, sondern das "Bildungs- und Forschungsinstitut Nokta", eine Art Unterverein des Dachverbands ATIB.

Verfassungsschutz  kontrollierte

Laut "profil" wurde das pädagogische Kindergartenkonzept von Nokta 2009 bei der zuständigen Wiener Magistratsabteilung 11 (Kinder- und Jugendhilfe) eingereicht. In dem Konzept wird es als "wichtiger Punkt" bezeichnet, "Kindern türkische Wertvorstellungen sowie die türkische Kultur altersgerecht zu vermitteln". Überdies sei "die religiöse Erziehung ein wichtiger Bestandteil unserer täglichen Arbeit". Den Kindern würden "durch eine ausgebildete Seelsorgerin zwei Mal die Woche die islamischen Werte vermittelt".

Im Vorjahr musste der Kindergarten dann sein pädagogisches Konzept auf Verlangen der MA 11 ändern, so "profil". Die Bezüge zu Türkentum und Islam entfielen. Allerdings bekenne sich der Trägerverein Nokta in einer dem Magazin vorliegenden Version seiner Statuten zur staatlichen türkischen Religionsbehörde Diyanet in Ankara. Nokta wurde dem Bericht zufolge auf Ansuchen des Magistrats bereits zwei Mal vom Verfassungsschutz überprüft, der Kindergarten zuletzt im Februar von der MA 11 kontrolliert. 





Schlagwörter

Atib, Kindergarten

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Dokument erstellt am 2018-05-05 15:10:41


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