• vom 24.08.2018, 11:29 Uhr

Stadtpolitik

Update: 24.08.2018, 11:35 Uhr

Kinderbetreuung

Wien urgiert Verhandlungen




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Von WZ Online, APA

  • Laut Czernohorszky haben Gespräche auf politischer Ebene nie stattgefunden.

Wien. Wien beklagt, dass in Sachen Kinderbetreuung keine Verhandlungen auf politischer Ebene stattgefunden haben. Die Länder hätten in ihrer Stellungnahme zum ersten Entwurf im Juli auf eine Reihe von problematischen Punkten hingewiesen und eine dringende Abstimmung zwischen Bund und Ländern gefordert. Das sei "eigentlich üblich", befand der zuständige Stadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ).

"Die Vorgangsweise des Bundes war aber eine des Verzögerns, und nun wird medial ein Entwurf präsentiert, der nie verhandelt wurde. Das ist schlechter Stil und tut der Lösung nicht gut", kritisierte der Ressortchef in einer Aussendung. Immerhin habe der Bund nun von einer Junktimierung der Kinderbetreuung mit der Landeslehrer-Controlling-Verordnung Abstand genommen.

Abkehr von Mittelkürzung "grundsätzlich ok" 

"Dass es nun doch keine Kürzung der Mittel für den Ausbau der Kinderbetreuung durch den Bund gibt, ist grundsätzlich ok, aber der Bund investiert hier keinen Cent mehr. Dabei müsste angesichts des 12-Stunden-Tages eigentlich deutlich mehr Geld in die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fließen", hielt er weiters fest.

Wien werde sich mit dem nun vorliegenden Entwurf sorgfältig auseinandersetzen und wie bisher mit anderen Bundesländern abstimmen: "Wir bleiben aber bei der Forderung nach politischer Abstimmung. Gute Lösungen kommen durchs Reden zustande, nicht durch Tricksen."





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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-08-24 11:33:47
Letzte Änderung am 2018-08-24 11:35:32


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