• vom 29.08.2018, 21:01 Uhr

Stadtpolitik

Update: 29.08.2018, 22:28 Uhr

Deutschklassen

Wien spart bei Englisch-Lehrern




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    Wien. Die vom Bund verordneten Deutschklassen sorgen dafür, dass in Wien das Angebot an Schulen eingeschränkt werden muss - etwa beim Englischunterricht. Auch aus anderen Bereichen müsse Personal umgeschichtet werden, wurde am Mittwoch von den Spitzenvertretern der Stadt beklagt. Denn der Bund streiche ausgerechnet nun Sprachförderkräfte, hieß es.

    Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ), Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) und Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer gaben am Mittwoch Einblick in die Planungen. Gemäß der mit dem Bildungsministerium erzielten Übereinkunft setze man die Deutschklassen nun um. Rund 300 werden im September starten, wie der Stadtrat erläuterte.


    Posten nicht nachbesetzt
    Beklagt wird in Wien, dass gleichzeitig das Integrationspaket durch den Bund gekürzt worden sei. Dadurch verfüge man über 300 Sprachförderkräfte weniger, wurde kritisiert. Laut Himmer ist es darum nötig, die notwendigen Lehrer für die Deutschklassen durch Umschichtungen zu erhalten: "Wir müssen aus anderen Bereichen diese Lehrer abziehen."

    Der bilinguale Unterricht, bei denen die Kinder in Deutsch und Englisch unterrichtet werden, muss adaptiert werden. Man werde zwar keine Englisch-Lehrer kündigen, Posten aber nicht nachbesetzen, so Himmer.




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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2018-08-29 16:56:53
    Letzte Änderung am 2018-08-29 22:28:00


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