• vom 10.10.2018, 16:26 Uhr

Stadtpolitik

Update: 10.10.2018, 16:41 Uhr

Sportstätten

ÖVP fordert ganzheitliches Sportstättenkonzept




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  • "Statt Breitensport zu fördern, liegt der Fokus der Stadtregierung auf Großveranstaltungen, kritisieren Wölbitsch und Aichinger.

Wien. (rös) "Es gibt in Wien zu wenig Unterstützung für den Breitensport. Die Stadt wächst, aber mit ihr nicht die Sportstätten - weder in der Quantität noch in der Qualität. Sportpolitik ist das Stiefkind der rot-grünen Stadtregierung, und das seit Jahren", erklärten Stadtrat Markus Wölbitsch, Sportsprecher und Gemeinderat Fritz Aichinger und Landesgeschäftsführerin Bernadette Arnoldner (alle ÖVP) bei einer Pressekonferenz im Trendsportzentrum Prater der Sportunion Wien am Mittwoch.

Gefordert wird deshalb ein ganzheitliches Sportstättenkonzept, das über die Errichtung einer Mehrzweckhalle für Großveranstaltungen hinausgeht. "Um neue Talente zu entdecken und zu fördern, brauchen wir den Breitensport", betonte Wölbitsch. Tausende Freiwillige und Ehrenamtliche in Sportvereinen würden - teils unter widrigen Bedingungen - den Zugang zu sportlichen Aktivitäten im Alltag ermöglichen. "Wer Erfolge feiern will, muss auch etwas investieren", meinte der Politiker weiter. Und er kündigte an, in den nächsten Wochen in Zusammenarbeit mit den verschiedensten Sportvereinen ein detailliertes Konzept für eine ambitionierte Sportpolitik in Wien erarbeiten zu wollen.

"Nur 0,3 Prozent des Budgets für Sport"

Aichinger wies auf die veralteten Sportstätten in der Stadt hin: Es fehle an moderner Infrastruktur und sportlichen Angeboten. In vielen Disziplinen würden die vorfindbaren Sportstätten nicht den internationalen Standards entsprechen. "Mit nur 40 Millionen Euro Sport-Budget für ganz Wien und damit lediglich 0,3 Prozent des Gesamtbudgets der Stadt ist hier ein absoluter Tiefpunkt erreicht", so Aichinger.





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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-10-10 16:36:36
Letzte Änderung am 2018-10-10 16:41:23


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