• vom 09.01.2019, 16:55 Uhr

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Mobilität

Neuzulassungen bei Diesel eingebrochen




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  • Benziner legten um 12,5 Prozent zu, Diesel nahmen um 20,1 Prozent ab. E-Autos weiterhin Ladenhüter.

Viele Händler können gebrauchte Diesel nur mit hohen Verlusten verkaufen. - © apa/Gindl

Viele Händler können gebrauchte Diesel nur mit hohen Verlusten verkaufen. © apa/Gindl

Wien. Die E-Mobilität ist in aller Munde, das zeigt auch die bis Sonntag stattfindende 13. Vienna Autoshow. So gibt es erstmals eine E-Mobility Area in der Halle C, wo Experten zu Elektro-Auto-Modellen, Anschaffungskosten, Förderung, Reichweite, Ladeinfrastruktur beraten. Überzeugt sind die Autofahrer von der strombetriebenen Technologie jedoch noch nicht. Das zeigen die aktuellen Zahlen zu den Neuzulassungen. Im Vorjahr gab es zwar einen deutlichen Anstieg bei den Elektroautos, allerdings entfiel dieser gänzlich auf Unternehmen und juristische Personen.

Im vergangenen Jahr wurden in Österreich 341.068 Pkw neu zugelassen - das waren zwar um 3,5 Prozent weniger als 2017, dennoch war es der bisher dritthöchste Wert, den die Statistik Austria jemals erhoben hat. Die Neuzulassungen von Dieselautos haben um ein Fünftel abgenommen, bei Elektroautos gab es hingegen eine Zunahme um 24,4 Prozent - ihr Anteil war mit 2,0 Prozent aber noch immer gering.


Benzinautos hatten einen Anteil von 54,0 Prozent an den Neuzulassungen, sie haben um 12,5 Prozent zugelegt, während Diesel-Pkw (Anteil: 41,1 Prozent) gegenüber 2017 um 20,1 Prozent abnahmen.

Der Anteil alternativ betriebener Pkw - Elektro, Erdgas, bivalenter Betrieb und kombinierter Betrieb (Hybrid) - war mit 4,9 Prozent bzw. 16.807 Neuzulassungen (2017: 4,0 Prozent bzw. 14.161) zwar weiterhin vergleichsweise gering, der relative Zuwachs betrug allerdings 18,7 Prozent. Die Anzahl der Neuzulassungen von Benzin-Hybrid-Pkw - die wichtigste alternative Antriebsart bei Pkw - erhöhte sich um 2,4 Prozent auf 8353.

Private kehren
E-Autos den Rücken zu

Neuzulassungen mit reinem Elektroantrieb nahmen um 24,4 Prozent auf 6757 zu, der Anteil an allen Pkw-Neuzulassungen stieg von 1,5 Prozent auf 2,0 Prozent. Elektroautos wurden auch 2018 noch vorwiegend von juristischen Personen, Firmen beziehungsweise Gebietskörperschaften zugelassen, auf sie entfielen vier Fünftel der Elektro-Pkw-Neuzulassungen. Bei den Privatkäufen gab es einen Rückgang. Die Förderung beim Kauf eines E-Autos wurde zuletzt von der Bundesregierung von 4000 Euro auf 3000 Euro gekürzt.

Wie bereits in den Jahren davor stiegen die Neuzulassungen von Lastkraftwagen (Lkw) auch 2018 (+8,7 Prozent im Vorjahresvergleich) und erreichten mit 47.947 einen neuen Höchstwert. Beim Zweiradmarkt gingen die Neuzulassungen um 6,4 Prozent auf 38.142 Fahrzeuge zurück.

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Dokument erstellt am 2019-01-09 17:08:20


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