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Essen verboten




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  • Keine feste Nahrung mehr in allen U-Bahnlinien.

Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl bei der Präsentation der Maßnahme. - © apa/Techt

Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl bei der Präsentation der Maßnahme. © apa/Techt

Wien. Öffi-Nutzer, die ihre Frühstückssemmel oder einen Snack gerne in der U-Bahn verspeist haben, müssen sich nun umgewöhnen. Denn mit dem heutigen Dienstag wird das Essverbot, das seit Herbst auf der Linie U6 gilt, auf alle U-Bahn-Linien ausgeweitet. Die Einhaltung des Verbots wird kontrolliert, Strafen sind derzeit aber nicht geplant, bekräftigte Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl.

"Es ist jetzt in allen U-Bahn-Linien so weit, dass wir von den Fahrgästen erwarten, dass sie das Essen unterlassen", sagte Reinagl bei einem Fototermin in der U4-Station Heiligenstadt am Montag. Begleitet wird die Einführung des generellen Essverbots in der Wiener U-Bahn von einer weiteren Infokampagne: "Auch geruchlose Speisen hinterlassen Spuren", heißt es auf einem Plakat, auf dem ein Nuss-Nugat-Croissant abgebildet ist.


Das im Sommer von Öffi-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) angekündigte Verzehrverbot hat für intensive Debatten gesorgt. Denn es wurde nicht wie ursprünglich geplant nur für stark riechende Speisen erlassen, sondern generell für feste Nahrung.

Auch der Biss in ein Weckerl oder in einen Apfel ist also nicht mehr gestattet. Ausgenommen sind alkoholfreie Getränke. Kindern werde man aber nicht ihren Keks wegnehmen, heißt es bei den Wiener Linien.




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Dokument erstellt am 2019-01-14 22:38:25



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