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Rot-Weiß ist zurück




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Von Alexandra Laubner

  • Die neue Flexity-Straßenbahn wird ab 2018 schrittweise die letzten Hochflur-Straßenbahnen ersetzen.

- © Bombardier

© Bombardier

Wien. Mit einer Länge von 34 Metern, Platz für 211 Fahrgäste und mit einer Einstiegshöhe von 215 Millimetern wird die für Wien maßgeschneiderte neue Flexity-Bim ab 2018 schrittweise die letzten Hochflur-Straßenbahnen ersetzen. Die Einstiegshöhe ist nur einer von vielen Faktoren, mit dem der Hersteller Bombardier sicher sein möchte, an der weltweiten Spitze zu bleiben.

"Die neue Technologie wurde in Wien entwickelt. Mit einer Einstiegshöhe von 215 Millimetern wird Wien auch in Zukunft die weltweit niedrigste Einstiegshöhe bei Straßenbahnen bieten", sagt Christian Diewald, Geschäftsführer von Bombardier Österreich. Wie die neue Straßenbahn aussehen wird, wurde Mittwochvormittag im Bombardier-Werk in Wien-Donaustat unter großem Medienrummel gelüftet. Mit der Präsentation des neuen Designs erfolgte ebenso der Produktionsstart für die neuen Straßenbahnen.


Die Wiener Linien setzen auf Tradition, auf einen Wiedererkennungswert und auf Rot-Weiß. Damit ist das klassische Wiener Bim-Design der im Wiener Straßenbild rar gewordenen alten Straßenbahnen zurück.

Die ersten Flexity-Straßenbahnen sollen Ende 2018 in Wien unterwegs sein. Wo, wird erst festgelegt, wenn es so weit ist. "Wenn die neue Straßenbahn in größeren Stückzahlen vorhanden ist, dann wird sie auf alle Linien verteilt", sagt Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.

Wartungsvertrag über 24 Jahre

Neue Bim Converted

Mit der Lieferung der ersten von mindestens 119 und maximal 156 Flexity-Straßenbahnen, wie es im 2015 unterzeichneten Vertrag festgehalten ist, beginnt der für 24 Jahre mit Bombardier abgeschlossene Wartungsvertrag. Werden Mängel festgestellt, dann heißt es zurück zum Hersteller, der für die Instandhaltung zuständig ist. Die Wartungsarbeiten werden von Mitarbeitern der Wiener Linien durchgeführt. Laut Wiener-Linien-Geschäftsführer Steinbauer können damit die Wartungskosten um 20 bis 25 Prozent gesenkt werden.

"Auf gut Wienerisch gesagt, haben wir uns ein paar Schmankerln überlegt", sagt Christian Diewald, Geschäftsführer von Bombardier Österreich, der weiters meint: "Wir haben sehr früh begonnen, uns Gedanken über die Nachhaltigkeit zu machen. Die Wagenkästen sind aus hochwertigem Edelstahl gefertigt. Durch diese Fahrzeugtechnologie entsteht auch wenig Verschleiß an den Schienen und den Rädern."

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Neue Bim Converted






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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2016-10-12 18:41:05
Letzte Änderung am 2016-10-13 07:53:24


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