• vom 12.02.2018, 10:55 Uhr

Unterwegs

Update: 12.02.2018, 11:07 Uhr

Wien

Mehr Blockaden durch Falschparker




  • Artikel
  • Kommentare (1)
  • Lesenswert (4)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, APA

  • Die Stadt reagiert mit Park- und Halteverboten entlang von Straßenbahnlinien.

Die Wiener Linien raten Autofahrern dazu, beim Abstellen des Fahrzeugs jedenfalls darauf zu achten, dass die Betonplatte, auf der die Gleise liegen, frei bleibt. Die Seitenspiegel sollten zudem eingeklappt werden. - © Wiener Linien, AIT

Die Wiener Linien raten Autofahrern dazu, beim Abstellen des Fahrzeugs jedenfalls darauf zu achten, dass die Betonplatte, auf der die Gleise liegen, frei bleibt. Die Seitenspiegel sollten zudem eingeklappt werden. © Wiener Linien, AIT

Wien. Die Zahl der Öffi-Blockaden durch unkorrekt abgestellte Fahrzeuge ist 2017 angestiegen: Rund 3.000 Falschparker sorgten im Vorjahr für Verzögerungen bei Straßenbahnen und Bussen. 2016 waren es nur knapp 2.300 solcher Fälle. Die Wiener Linien bemühen sich um die Entschärfung von besonders betroffenen Stellen, wie sie am Montag per Aussendung mitteilten.

Gelungen ist das beispielsweise schon entlang der Kreuzgasse zwischen Klostergasse und Lacknergasse in Währing. Dort herrscht seit 2017 ein Park- und Halteverbot. Somit wurden die dort verkehrenden Linien 9 und 42 im Vorjahr nur noch acht Mal an der Weiterfahrt behindert. Zum Vergleich: 2016 - also vor den gesetzten Maßnahmen - waren dort noch 51 Falschparker gezählt worden.

Saftige Strafen

Neben der Kreuzgasse, wo es mehrere Problembereiche gibt, sind die Döblinger Hauptstraße und auch die Linie 5 im Bereich Kaiserstraße/Blindengasse sowie die Linien 40 und 41 in der Währinger Straße und die Linie 60 (Geßlgasse) häufig von Falschparkern betroffen. Sie sorgen nicht nur für Verzögerungen, sondern müssen auch mit teils saftigen Strafen von bis zu mehreren Hundert Euro rechnen. Denn neben einer Verwaltungsstrafe sind auch die Kosten für den Feuerwehreinsatz oder Abschleppdienst sowie die Überstunden des notwendigen Personals zu tragen.

Die Wiener Linien raten Autofahrern dazu, beim Abstellen des Fahrzeugs jedenfalls darauf zu achten, dass die Betonplatte, auf der die Gleise liegen, frei bleibt. Die Seitenspiegel sollten zudem eingeklappt werden.





1 Leserkommentar




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-02-12 10:57:26
Letzte Änderung am 2018-02-12 11:07:41


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Nach dem Leberkäse die Würstel?
  2. Liste der verbotenen Speisen
  3. Syrer sorgt für Großeinsatz vor Parlament
  4. Boden ohne Loch
  5. Stadt Wien und WK intensivieren Zusammenarbeit
Meistkommentiert
  1. Liste der verbotenen Speisen
  2. "Das Stigma ist sehr groß"
  3. Aufregung um Begegnungszone
  4. Wiener Bäder verzeichnen Besucherschwund
  5. "Momentan sind sie alle brav"

Werbung



Rad

Leihradsystem

"oBike"-Leihräder werden massiv reduziert

20180328Obike - © APAweb/AFP, Geoffroy van der Hasselt Wien. Der stationslose Leihradanbieter "oBike" reduziert seine Flotte in Wien massiv. Demnach werden 800 Räder abgezogen, 1... weiter




Radfahren im Winter

Das A und O für Winterradler

Überzeugte Radler kennen keine Winterpause. Aus vielerlei Hinsicht ist das Fahrrad auch im Winter das ideale Verkehrsmittel: Die Bewegung regt den... weiter









Werbung