• vom 27.04.2018, 22:24 Uhr

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Update: 27.04.2018, 22:36 Uhr

Fahrtendienst

Uber zurück auf Wiens Straßen




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  • Fahrtendienst wurde am Freitag wieder aufgenommen.

Wien. Am Mittwoch hatte eine Einstweilige Verfügung - erwirkt von der Taxivermittlungszentrale 40100 - den Fahrdienstvermittler Uber ins Off befördert. Am Freitagabend wollte Uber wieder den Betrieb aufnehmen. Der Rückkehr auf Wiens Straßen ging ein kleines Verwirrspiel voran. Im Laufe des Tage berichteten mehrere Medien, Uber werde ab 20 Uhr wieder seinen Service aufnehmen, was eine Sprecherin auf Anfrage bis zuletzt nicht bestätigen wollte.

Die Einstweilige Verfügung, die Uber gestoppt hatte, besagte, dass Uber keine Fahrten vermitteln dürfe, wenn dabei gegen die sogenannte Rückkehrpflicht verstoßen werde. Der Hintergrund: Uber-Fahrer dürfen in Wien nicht wie Taxis nach Belieben Kunden unterwegs aufnehmen und absetzen. Die Fahrer unterliegen nämlich den Beschränkungen für Mietwagenunternehmen. Mietwagen dürfen laut Wiener Taxi-, Mietwagen- und Gästewagen-Betriebsverordnung Kunden nur befördern, wenn sie von ihrer Betriebsstätte aus starten. Außerdem müssen sie nach der Fahrt wieder an ihre Betriebsstätte zurückkehren. Uber kündigte an, dieser Pflicht bereits in den kommenden Tagen zu entsprechen. Doch ob und wie Uber diesen Anforderungen gerecht wird, war auch am Freitag noch völlig unklar.


"Geht um Arbeitsplätze"
Auf die Seite des Fahrtendienstes stellten sich am Freitag erneut die Wiener Neos. "Dass moderne Unternehmen durch veraltete Regeln vom Markt verdrängt werden, sehen wir nicht ein", kritisierte Neos-Jugendsprecher Christoph Wiederkehr. "Viele Menschen nutzen das Service gerne. Und vor allem geht es um hunderte Arbeitsplätze."




Schlagwörter

Fahrtendienst, Wien, Uber, Taxis

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-04-27 22:30:26
Letzte Änderung am 2018-04-27 22:36:00


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