• vom 14.05.2018, 20:31 Uhr

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Simmeringer Parkpickerl kommt doch erst am 5. November




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Von Mathias Ziegler

  • Bezirksvorsteher Stadler: Verspäteter Beschluss im Rathaus hebelt Zeitplan aus.

Wien. Ein "klarer Auftrag" für Bezirksvorsteher Paul Stadler (FPÖ) war die Entscheidung der Simmeringer im vergangenen Herbst für die teilweise Einführung eines Parkpickerls. Die Umsetzung dauert nun aber länger als geplant. Eigentlich wollte Stadler die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung im westlichen Drittel des Bezirks (bis zur U3-Endstation Simmering) noch vor dem heurigen Sommer über die Bühne bringen. Ein halbes Jahr veranschlagte Stadler Ende Oktober - also deutlich weniger Zeit, als man in den anderen Bezirken dafür brauchte.

Jetzt ist klar: Es wird doch ziemlich genau ein Jahr zwischen dem Votum für das Parkpickerl und dessen Einführung dauern. Als Stichtag wurde der 5. November (der Montag nach Allerheiligen) festgesetzt. Stadler erklärt den Termin im Gespräch mit der "Wiener Zeitung" damit, dass der Grundsatzbeschluss im Rathaus zum Simmeringer Parkpickerl erst vorige Woche gefasst wurde. "Ausgehend davon wären wir mitten im August in die Sommerferien hineingefallen, und weil das in anderen Bezirken für große Probleme gesorgt hat, haben wir uns gleich für den 5. November entschieden, mit Vorverkauf ab September."


Linie 11 kommt erst 2019
Damit will Stadler eine Situation wie im benachbarten 10. Bezirk vermeiden, wo das Parkpickerl am 4. September 2017 eingeführt wurde. "Damals ist im August kaum jemand zum Magistrat gekommen, und im September wurden sie dann überrannt und haben nicht gewusst, wie sie das bewerkstelligen sollen." Abgesehen davon hätte er bei einer Einführung im August womöglich Urlaubssperren im Bezirksamt verhängen müssen, meint Stadler.

Auch die Umbauarbeiten im öffentlichen Verkehr verzögern sich in Simmering bekanntlich. Ursprünglich sollten ja bereits in der zweiten Jahreshälfte 2018 die Linien 6 und 71 ihre Endstationen (wieder einmal) tauschen und zusätzlich die Linie 11 zwischen Kaiserebersdorf und Enkplatz in Betrieb gehen. Dies findet nun aber erst im Sommer 2019 statt.

Die neuen Pläne der Wiener Linien sehen vor, dass der 11er künftig bis zum Otto-Probst-Platz in Favoriten fährt und damit den Rest des 67ers (der ja schon von Reumannplatz bis Oberlaa der U1-Verlängerung zu Opfer gefallen ist) ersetzt. In weiterer Folge soll der 6er dann gar nicht mehr bis Simmering fahren, sondern an der Bezirksgrenze enden.




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Dokument erstellt am 2018-05-14 17:48:45


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