• vom 14.08.2018, 11:40 Uhr

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Update: 14.08.2018, 11:55 Uhr

U6

Neue Bodenmarkierungen für manche Stationen




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Von WZ Online, APA

  • Eine großflächige bunte Gestaltung soll das Ein- und Aussteigen beschleunigen.

Stadträtin Ulli Sima und Günter Steinbauer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Wiener Linien, präsentieren die neuen Bodenmarkierungen am Westbahnhof. - © APAweb / Georg Hochmuth

Stadträtin Ulli Sima und Günter Steinbauer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Wiener Linien, präsentieren die neuen Bodenmarkierungen am Westbahnhof. © APAweb / Georg Hochmuth

Wien. Essverbot, Deos, Kühlfolien: In Sachen Imageverbesserung der Wiener U-Bahnlinie U6 bemüht man sich seitens der Stadt um hohe Betriebsamkeit. Jüngste Facette sind neue Bodenmarkierungen an den Bahnsteigen großer Haltestellen. Diese zeigen Passagieren an, wo sich die Türen befinden, wenn der Zug in der Station stehen bleibt. Das soll das Ein- und Aussteigen erleichtern.

Die Maßnahme soll verhindern, dass wartende Fahrgäste aussteigende Passagiere blockieren und somit die Weiterfahrt verzögern. "Wir fahren mit der U6 zu Stoßzeiten im Zweieinhalb-Minuten-Takt. Da muss es zack-zack gehen", erklärte Öffi-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) bei einem Medientermin am Westbahnhof, wo die ersten blauen Pfeile auf knallgelbem Hintergrund aufgebracht wurden. Immerhin steigen zu Spitzenzeiten 150 bis 200 Personen pro Zug in größeren Haltestellen aus und ein.

Auch in den Stationen Meidling, Spittelau und Längenfeldgasse

In den nächsten Wochen sollen die Knotenpunkte Meidling, Spittelau und Längenfeldgasse dazu kommen. Weitere könnten später folgen, wobei Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer darauf verwies, dass in den Otto-Wagner-Stationen der Denkmalschutz ein Wörtchen mitzureden habe und man hier wohl auf dezentere Versionen setzen werde müssen. Die Kosten liegen jedenfalls bei 10.000 Euro pro Bahnsteigseite.

Die optische Einstiegsanleitung ist nicht die erste ihrer Art: Bereits 2012 haben die Verkehrsbetriebe an sieben U6-Stationen die Türbereiche an den Bahnsteigen mit schwarz-weißen Streifen markiert. "Das war zu dezent, das haben nur die Insider verstanden", räumte Steinbauer ein. Bei der neuen Gestaltung habe man sich an asiatischen Metropolen orientiert, wo derlei schon länger etabliert sei.

Nicht für andere Ubahn-Linien angedacht

Eine Ausweitung auf andere Linien ist derzeit nicht vorgesehen - aus praktischen Gründen: Auf den Linien U1, U2, U3 und U4 sind mit dem alten "Silberpfeil" und dem jüngeren "V-Wagen" zwei verschiedene Zugmodelle mit verschiedenen Türabständen unterwegs.





Schlagwörter

U6, Ubahn, Wiener Linien, Uli Sima

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
Dokument erstellt am 2018-08-14 11:41:35
Letzte Änderung am 2018-08-14 11:55:12


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