• vom 12.09.2018, 20:31 Uhr

Unterwegs


Josefstadt

Langwierige Gleisarbeiten nach Wasserrohrbruch in der Josefstadt




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  • Während einer Vorstellung platzte vor dem Theater in der Josefstadt eine Wasserzuleitung. Aufräumarbeiten dauern bis Ende nächster Woche.


© apa/MA68 Lichtbildstelle © apa/MA68 Lichtbildstelle

Wien. Der Wasserrohrbruch in der Josefstädter Straße am Dienstagabend hat weitreichende Folgen. Die Wiener Linien müssen nach dem Abschluss der Kanalarbeiten den Gleisuntergrund erneuern. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende nächster Woche dauern, informierten die Wiener Linien am Mittwoch.

Die Straßenbahnlinie 2 fährt deshalb bis zum Abschluss der Arbeiten nicht in der Josefstädter Straße. Sie ist nur von Friedrich-Engels-Platz bis Ring, Volkstheater (U2, U3) und Josefstädter Straße (U6) bis Dornbach unterwegs. Die Wiener Linien empfehlen, großräumig auf die Linien U3, U6, 46 und 48A auszuweichen.


Auch für Autos war die Josefstädter Straße am Mittwoch ab der Strozzigasse stadteinwärts gesperrt. Fahrzeuge wurden in Seitengassen umgeleitet. Fußgänger waren nicht beeinträchtigt.

Betonplatten stürzten
in Hohlraum

Der Wasserrohrbuch hatte sich während einer Vorstellung in der Straße vor dem Haupteingang des Theaters in der Josefstadt am Dienstagabend ereignet. Die Aufführung wurde in der Pause abgebrochen, das Theater geräumt.

Die Wiener Wasserwerke arbeiteten am Mittwoch an der Wiederherstellung. Die Wasserzuleitung des Theaters platzte kurz nach
19 Uhr, während auf der Bühne Felix Mitterers "In der Löwengrube" aufgeführt wurde. Laut Angaben der Feuerwehr wurden die Fahrbahn und die Straßenbahngleise unterspült, Betonplatten der Fahrbahn stürzten in den entstandenen Hohlraum.

Durch den Wasseraustritt wurden in der Straße eine Gasleitung und ein Kanal freigelegt. Auch reichten die Unterspülungen so nah in Richtung Haupteingang des Theaters, dass dieser gesperrt werden musste.

Von den Kräften der Berufsfeuerwehr wurde die Josefstädter Straße im Bereich des Rohrbruchs abgesperrt und die Keller der angrenzenden Häuser auf einen Wassereintritt untersucht, wobei keine Schäden festgestellt wurden. "Das Loch in der Straße ist sechs Meter tief", sagte Franz Weyrer, Fachbereichsleiter Wasserverteilung bei der MA 31.

Durch die unterbrochene Wasserversorgung und den beschädigten Kanalanschluss waren die Löschwasserversorgung, die Toiletten und die Duschen des Theaters außer Betrieb. Die Vorstellung wurde daher in der Pause abgebrochen. Die Theatergäste wurden über einen Nebeneingang sowie über den Bühneneingang in der Piaristengasse ins Freie gebracht. Sie bekommen laut Angaben des Theaters Ersatztermine für die abgebrochene Vorstellung.




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Dokument erstellt am 2018-09-12 16:54:07


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