• vom 22.10.2018, 08:34 Uhr

Unterwegs

Update: 22.10.2018, 11:41 Uhr

Wiener Linien

Stromausfall legte Straßenbahnen lahm




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Von WZ Online, APA

  • Laut Wiener Linien waren mehr als zehn Linien betroffen. Nun rollen alle betroffenen Bims wieder.

Ein Stromausfall sorgt für Chaos im Frühverkehr in Wien. Der Betrieb der Straßenbahnlinien 1, 2, 5, 9, 33, D, 37, 38, 40, 41, 42, 43, 44, 71 sowie der Buslinie 40A ist unterbrochen. - © APAweb / Hans Punz

Ein Stromausfall sorgt für Chaos im Frühverkehr in Wien. Der Betrieb der Straßenbahnlinien 1, 2, 5, 9, 33, D, 37, 38, 40, 41, 42, 43, 44, 71 sowie der Buslinie 40A ist unterbrochen. © APAweb / Hans Punz

Wien. Chaos im Frühverkehr. Ein Ladekran hat Montagfrüh in Wien-Alsergrund eine Oberleitung beschädigt. Die Folge waren massive Beeinträchtigungen bei zahlreichen Straßenbahnlinien. Den Garnituren ging der Strom aus, Fahrgäste mussten teils auch außerhalb der Stationen aussteigen. Liegen gebliebene Bims blockieren teilweise Kreuzungen.

Der Ladekran hatte bei einer Umkehrschleife der Linie 43 am Zimmermannplatz im Bezirk Alsergrund eine Oberleitung beschädigt, sagte Dominik Gries von den Wiener Linien. Vom daraus resultierenden Stromausfall waren am späten Montagmorgen vor allem im Bereich Schottentor beim "Jonas Reindl" verkehrende Straßenbahnen betroffen.

Zu Beginn der Störung gegen 7.30 Uhr seien die über den Ring fahrenden Linien 1 und D ebenfalls ausgefallen. Durch Netzumleitungen konnte dort aber der Betrieb rasch wieder aufgenommen werden, so der Sprecher. Außerdem waren die Linien 2, 5, 9, 33, 37, 38, 40, 41, 42, 43 und 44 betroffen.

Alle betroffenen Linien rollen wieder 

"Kurz nach 9.00 Uhr ist die allgemeine Betriebsaufnahme erfolgt", sagte eine Sprecherin der Wiener Linien. Probleme gab es da noch an einem anderen Ort: Die Verbindungen des 49er und 52er waren unterbrochen. "Auch dort hat ein Lkw auf der Hütteldorfer Straße eine Oberleitung beschädigt", berichtete Kathrin Liener von den Wiener Linien.

Solche Vorfälle mit Oberleitungsschäden kämen durchschnittlich mehrmals pro Monat vor, zwei an einem Tag seien ihr zumindest noch nicht untergekommen. Dass der Vorfall mit dem Ladekran, der am Zimmermannplatz eine Leitung beschädigte, solch weitreichende Folgen für die Passagiere hatte, sei einer Folgereaktion zuzuschreiben, so die Sprecherin. "Es wurde dadurch ein Problem im Umspannwerk ausgelöst." Was genau Schwierigkeiten machte, werde erhoben, nachdem nun das Netz Stück für Stück wieder hochgefahren worden ist.

Fahrgäste waren nicht "gefangen"

Unmittelbar von der gekappten Stromzufuhr betroffen waren laut Gries "ein paar Dutzend" gerade fahrende Garnituren. Wie viele Passagiere sie im Montag-Frühverkehr in die Arbeit oder zur Schule beförderten, werde erst erhoben. Längere Zeit "gefangen" seien die Fahrgäste nicht gewesen. "Jede Straßenbahn hat eine Notentriegelung", sagte der Sprecher. Entweder betätigten der Fahrer oder Passagiere die beiden Riegel, oder aber es ist ohnehin noch ausreichend Strom an Bord gewesen, um die Türen aufzumachen.

"Wenn eine Straßenbahn einmal fährt, kann sie eventuell auch ohne Stromzufuhr in den nächsten Stationsbereich rollen", so Gries. Steht sie aber gerade, etwa an einer Ampel, geht natürlich nichts mehr. Wie viele Fahrgäste heute deswegen "unterwegs" vorsichtig aussteigen mussten, könne er noch nicht sagen. Unmittelbare Folge des Vorfalls seien mit Sicherheit verspätete Menschen gewesen.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
Dokument erstellt am 2018-10-22 08:35:18
Letzte Änderung am 2018-10-22 11:41:21



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