Düsseldorf. Die europäischen Wettbewerbshüter haben gegen zwei Autozulieferer wegen Kartellabsprachen Geldbußen in Höhe von 368 Millionen Euro verhängt. Die Strafe richte sich gegen das Unternehmen Autoliv aus Schweden sowie TRW aus den USA, das zur deutschen ZF Friedrichshafen gehört, teilte die EU-Kommission am Dienstag mit.

Dem japanischen Airbag-Hersteller Takata sei eine Geldbuße erlassen worden, weil er die Kommission als Kronzeuge über die Kartelle unterrichtet habe. Alle drei Firmen hätten Absprachen eingeräumt und einem Vergleich zugestimmt. Sie hätten sich bei der Lieferung von Lenkrädern, Sicherheitsgurten und Airbags an Volkswagen und BMW abgestimmt, um ihre Gewinne zu steigern. (Reuters)