(reu/da) Schwache Zahlen legte Dieter Zetsche bei seiner letzten Quartalsbilanz nach 13 Jahren an der Daimler-Spitze vor. Der operative Gewinn schrumpfte von Jänner bis März um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 2,8 Milliarden Euro. Im größten Geschäftsfeld mit den Marken Mercedes-Benz und Smart wurden um sieben Prozent weniger Pkw ausgeliefert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern brach dort um mehr als ein Drittel ein, die Rendite sank um fast drei Prozentpunkte auf sechs Prozent. Dennoch blieb Daimlers Aktienkurs am Freitag stabil, in den vergangenen zwölf Monaten rutschte der Titel jedoch um mehr als zehn Prozent ab.

Zetsches Nachfolger Ola Källenius (49) übernimmt die Führung nach der Hauptversammlung am 22. Mai. Der Schwede muss die schwächere Autokonjunktur weltweit sowie steigende Investitionen unter dem Druck von Klimaschutz und Digitalisierung meistern. Meldungen, wonach Daimler bis 2021 zusätzliche acht Milliarden Euro einsparen will, damit die Rendite nicht weiter sinkt, dementiere das Management des deutschen Autobauers.

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