Der Euro konnte am Montag die Kursgewinne der vergangenen Woche halten. In der Früh wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1158 US-Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Freitagabend. In der vergangenen Woche war der Euro mit der Hoffnung auf einen geregelten Austritt Großbritanniens aus der EU um mehr als ein Prozent gestiegen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag auf 1,1144 Dollar festgesetzt.

Während der Euro stabil blieb, musste das britische Pfund in der Früh einen Teil der Gewinne der Vorwoche wieder abgeben - wohl auch aufgrund der Brexit-Verschiebung. Im neuseeländischen Wellington wurden am Montag in der Früh (Ortszeit) Kurse von 1,2915 Dollar genannt, verglichen mit knapp über 1,30 Dollar am Freitag.

Marktstrategen erwarteten Enttäuschung am Markt

"Wir haben erwartet, dass es an den Märkten anfänglich etwas Enttäuschung geben würde", sagte Marktstrategin Parisha Saimbi von BNP Paribas. "Aber letztlich erwarten wir, dass die Märkte eine gewisse Unterstützung finden".

Das Tauziehen um einen geregelten Brexit bleibt ein bestimmendes Thema am Devisenmarkt. Im Verlauf des Tages wird das britische Parlament möglicherweise über das zwischen Premierminister Boris Johnson und der EU ausgehandelte Brexit-Abkommen abstimmen. Die Entscheidung darüber will Parlamentspräsident John Bercow am späten Nachmittag im Unterhaus in London bekanntgeben. Gibt er den Weg dafür frei, könnten die Abgeordneten noch am selben Tag abstimmen. (apa/dpa/reuters)