Namen, Bankverbindungen und weitere persönliche Informationen zu zehntausenden Facebook-Mitarbeitern waren auf Festplatten, die einem Gehaltsbuchhalter in Kalifornien aus seinem Auto gestohlen wurden.  Nutzerdaten seien vom Datenklau nicht betroffen, erklärte Facebook auf Nachfrage. Es gebe "keine Hinweise auf Missbrauch" der Daten, betonte der Konzern. Man gehe davon aus, dass es sich um einen zufälligen Diebstahl aus einem parkenden Auto handle und nicht um einen gezielten Versuch, Mitarbeiter-Informationen zu stehlen. Der Vorfall ereignete sich bereits im vergangenen Monat.

Betroffen seien etwa 29.000 ehemalige und derzeitige Mitarbeiter, die im vergangenen Jahr auf der Facebook-Gehaltsliste gestanden hätten, so ein Unternehmenssprecher. Als "Vorsichtsmaßnahme" habe der Konzern die Betroffenen informiert. Ihnen sei kostenlose Unterstützung bei der Prüfung von Identitätsdiebstahl und Kontenmissbrauch angeboten worden. Die Festplatten mit den Daten hätten den Facebook-Campus im Silicon Valley nicht verlassen dürfen. Der Konzern kündigte disziplinarische Maßnahmen an, nannte aber keine weiteren Details. Facebook unterstütze zudem die Ermittlungen der Polizei in dem Fall, hieß es weiter. Der Konzern war in den vergangenen Jahren immer wieder von Datenskandalen erschüttert worden. (apa/afp)