Alle Jahre wieder: Am Sonntag öffnete die weltgrößte Sportartikelmesse, die Ispo in München, ihre Pforten. Vier Tage lang – bis Mittwoch – zeigen mehr als 2800 Aussteller aus gut 50 Ländern bei dem traditionellen Messe-Event, das heuer sein 50-Jahr-Jubiläum feiert, neueste Trends rund um Wintersport, Outdoor, Fitness und Sportmode sowie technische Textilien.
Der weitaus größte Teil der vertretenen Firmen stammt aus der Europäischen Union, wobei deutsche Unternehmen am stärksten präsent sind. Daneben sind aber auch Firmen aus China und den USA zahlreich auf der Ispo vertreten (das Kürzel steht für "Internationale Fachmesse für Sportartikel und Sportmode").

Unter dem Motto "Be active" setzen sich Händler, Marken und Sportartikelhersteller heuer neben den neuesten Sporttrends mit dem globalen Bewegungsmangel als gesellschaftlicher Herausforderung auseinander. Gesundheit ist auf der diesjährigen Ispo demnach eines der zentralen Themen – nicht zuletzt vor dem Hintergrund des anhaltenden Fitnessbooms, der der Branche Wachstum verspricht.

Im Vorjahr hatte die Ispo insgesamt 80.200 Besucher. Mehr als drei Viertel – konkret 76 Prozent – kamen aus Ländern der EU. Wobei Deutschland hier mit 43 Prozent die bei weitem größte Besuchergruppe stellte, auf Österreich entfielen 12 Prozent.
In den vergangenen Jahren waren die Besucherzahlen der Ispo rückläufig. Waren es 2017 noch 86.849 Besucher gewesen, sank das Aufkommen 2018 um mehr als 3200 und 2019 nochmals – um gut 3400.