Der Nachfrage-Einbruch durch die Coronavirus-Pandemie setzt dem Ölpreis erneut zu. Die US-Sorte WTI verliert gut neun Prozent und ist mit 18,03 Dollar (16,56 Euro) je Barrel so billig wie zuletzt vor mehr als 18 Jahren.

Die US-Lagerbestände füllten sich rasch, da die Raffinerien immer weniger Rohöl nachfragten, sagt Bjornar Tonhaugen, Chef des Ölgeschäfts beim Brokerhaus Rystad. Daran werde sich trotz der geplanten Lockerung der Virus-Restriktionen vorerst nichts ändern. Die Erholung der US-Konjunktur brauche Zeit.

In der Früh lag der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI in Singapur noch bei 19,76 Dollar pro Fass (je 159 Liter). (reuters/kle)