In Dänemark sollen Bargeldzahlungen an die Bürger in Höhe von insgesamt 60 Milliarden Kronen (5,7 Milliarden Euro) die Konjunktur ankurbeln. Das kündigt Finanzminister Nicolai Wammen an. Die Mittel stammen aus einem Topf mit eingefrorenem Urlaubsgeld, das nach bisheriger Planung für eine zusätzliche Ruhestandszahlung reserviert war. Sie sollen Wammen zufolge nun vor Oktober ausgezahlt werden.

Den an der Coronakrise leidenden Großunternehmen will Dänemark mit zehn Milliarden Kronen (rund 1,34 Milliarden Euro) unter die Arme greifen. Der Hilfsfonds solle möglicherweise zusammen mit privaten Investoren aufgelegt werden, berichtet "Börsen". Finanzminister Nikolai Wammen sagt dem Blatt, es sei noch zu früh, um sagen zu können, bis zu welchem Umfang ein solcher Fonds benötigt werde. "Deshalb sind die zehn Milliarden ein Ausgangspunkt." Die Summe könne bei Bedarf erhöht werden.