Die Corona-Pandemie lässt den E-Book-Markt in Deutschland wachsen. Der deutsche Buchhandel berichtet am Freitag in Frankfurt, dass der Umsatz mit elektronischen Büchern am Publikumsmarkt im ersten Halbjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17,8 Prozent stieg.

Der Absatz kletterte von 16,3 auf 18,8 Millionen verkaufte Exemplare. Damit entfielen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 7,5 Prozent des gesamten Umsatzes auf dem Publikumsmarkt auf E-Books. "Ein Vergleich der ersten beiden Quartale 2020 zeigt, dass das Wachstum ausschließlich aus der Zeit nach Beginn der Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie stammt", analysierte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels.Während im ersten Quartal Umsatzeinbußen von 0,4 Prozent verbucht wurden, stieg der Umsatz im zweiten Quartal um  38,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.
Im vergangenen Jahr war der E-Book-Markt in Deutschland leicht rückläufig. Im Publikumsmarkt wurden rund 32,4 Millionen Einheiten abgesetzt. Dies entspricht einem Rückgang um rund 400.000 E-Books im Vergleich zu 2018. (apa/dpa)