Die Lufthansa-Führung will nach Informationen, die dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" vorliegen, deutlich mehr Pilotenstellen einsparen, als noch vor Kurzem geplant. Noch im Juni hatte der Vorstand angekündigt, dass allein bei der Stamm-Marke Lufthansa bis zu 600 Cockpitjobs wegfallen dürften. Nun sollen wegen weiter einbrechender Buchungen 1100 Stellen gestrichen werden, vorzugsweise durch Vorruhestands- und Teilzeitangebote, berichtet der "Spiegel". Reicht das nicht aus, erwägt Konzernchef Carsten Spohr sogar betriebsbedingte Kündigungen.

Indes erwartet Spohr in den kommenden Wochen grünes Licht seitens der Regierungen für die geplanten Corona-Schnelltests auf Flügen zwischen Deutschland und Nordamerika. Die Tests seien der Schlüssel zur Wiedereröffnung zahlreicher Strecken, sagte der Vorstandsvorsitzende des AUA-Mutterkonzerns am Freitag auf einer virtuellen Luftverkehrskonferenz. Ohne diese Tests werde der Transatlantik-Verkehr nicht in Schwung kommen. (kle/dpa)