Aufgrund niedrigerer Rohölpreise und geringerer Absatzmengen durch die Corona-Pandemie hat der weltgrößte Ölkonzern im dritten Quartal einen Gewinneinbruch erlitten. Der Nettogewinn schrumpfte um 44,6 Prozent auf 44,21 Milliarden Rial (10,1 Milliarden Euro), teilte Saudi Aramco mit. Grund seien auch niedrigere Margen im Raffinerie- und Chemiebereich.

"Wir haben wegen der höheren Wirtschaftsaktivität erste Anzeichen einer Erholung im dritten Quartal gesehen, trotz des Gegenwinds, dem die globalen Energiemärkte ausgesetzt sind", sagte der Saudi-Aramco-Chef Amin Nasser. Für das Quartal will der Konzern 18,75 Milliarden Dollar (16,1 Milliarden Euro) an Dividenden ausschütten, im Gesamtjahr 75 Milliarden Dollar, die zum Teil in die Taschen des saudischen Staates fließen. (Reuters)