Der Höhenflug von Bitcoin geht weiter. Die Cyberdevise stieg um rund zwei Prozent und ist mit 16.166,97 Dollar (13.740,41 Euro) so teuer wie zuletzt während des Hypes zum Jahreswechsel 2017/2018. Anleger verfolgten aufmerksam die Digitalkonferenz der Europäischen Zentralbank (EZB), sagt Analyst Timo Emden von Emden Research. "Sie erhoffen sich Hinweise auf die mögliche Einführung digitaler Staatswährungen."

Außerdem seien Investoren wegen der anhaltenden Coronaviruspandemie weiter auf der Suche nach Anlagealternativen.

In der Schweiz müssen Kunden beim Kauf und Verkauf von Kryptowährungen wie Bitcoin unterdessen bereits ab einem Betrag von 1.000 Franken (926,5 Euro) identifiziert werden. Bisher galt für Wechselgeschäfte in Cyberwährungen ein Schwellenwert von 5.000 Franken. Mit der entsprechenden Anpassung in der Geldwäschereiverordnung setze die Finanzmarktaufsicht Finma Mitte 2019 beschlossene internationale Vorgaben um, teilte die Schweizer Behörde am Donnerstag mit. Damit würden den erhöhten Geldwäschereirisiken in diesem Bereich Rechnung getragen. (apa, Reuters, sda)