Die britischen Wettbewerbshüter prüfen Schritte gegen den weltgrößten Suchmaschinenanbieter Google wegen dessen zielgerichteter Werbung. Das Vermarkter-Bündnis MOW habe eine Beschwerde eingereicht, um die Einführung von Googles sogenannter Privacy-Sandbox-Technologie zu verzögern. MOW kritisiert, dass durch die Neuerung weitere Anwendungen wie der Login von dem US-Konzern kontrolliert würden.

Derzeit werde geprüft, ob ein Verfahren eingeleitet werde, teilte die Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (CMA) mit. Auch vorläufige Maßnahmen kämen infrage, um wettbewerbsschädliches Vorgehen zu unterbinden. Google war zunächst nicht erreichbar. Privacy Sandbox ist ein Maßnahmenkatalog, mit dem Google Privatsphäre und personalisierte Werbung zusammenbringen will. Die Veränderungen sollen MOW zufolge Anfang 2021 volle Wirkung entfalten. (reuters)