Die Ölpreise sind am Montag gesunken. In der Früh kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent 49,13 US-Dollar (40,41 Euro). Das waren zwölf Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 18 Cent auf 46,08 Dollar.

Marktbeobachter sprachen von einer leichten Gegenbewegung. Ende der vergangenen Woche hatte noch eine Einigung der in der OPEC+ organisierten Förderstaaten auf eine gemeinsame Förderpolitik den Ölpreisen Auftrieb verliehen. Der Preis für US-Öl war am Freitag zeitweise bis auf 46,68 Dollar je Fass gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit Beginn der Coronakrise im März. Der Ölverbund OPEC+ hatte die Fördermenge ab Jänner zwar um 500.000 Barrel pro Tag erhöht. Zuvor war am Markt eine stärkere Anhebung erwartet worden.

Außerdem stütze die Hoffnung auf ein neues Hilfspaket in den USA gegen die Folgen der wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise die Ölpreise, hieß es weiter. Nach einem monatelangen politischen Streit in Washington deuten jüngste Aussagen auf eine Einigung für weitere Milliardenhilfen hin. (apa)