Der Euro hat sich am Montag nur wenig bewegt. In der Früh wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,2182 US-Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag etwas tiefer auf 1,2158 Dollar festgesetzt.

Der Euro konnte damit die Kursgewinne der vergangenen Handelswoche halten. Nach Einschätzung von Marktbeobachtern wurde die Gemeinschaftswährung durch eine allgemein freundliche Stimmung zum Wochenauftakt gestützt. Nachdem die asiatischen Aktienmärkte am Morgen bereits zulegen konnten, wird auch an den europäischen Börsen mit leichten Gewinnen gerechnet.

Im weiteren Tagesverlauf dürften Konjunkturdaten stärker in den Fokus rücken und könnten für neue Impulse am Devisenmarkt sorgen. Auf dem Programm steht am Vormittag das Ifo-Geschäftsklima, der wohl wichtigste Frühindikator für die deutsche Wirtschaft. Der Indexwert für Jänner dürfte weiteren Aufschluss geben, wie stark die verschärften Corona-Beschränkungen die deutsche Konjunktur zu Jahresbeginn belastet haben.

Anstieg der Öl-Lagerbestände

Die Ölpreise haben sich am Montag wenig verändert. In der Früh verharrte der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent bei 55,41 US-Dollar (45,58 Euro). Ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete 52,25 Dollar und damit zwei Cent weniger als am Freitag. Marktbeobachter sprachen von einem insgesamt impulsarmen Wochenauftakt am Ölmarkt.

Am Freitag hatte die US-Regierung einen Anstieg der Lagerbestände an Rohöl gemeldet, was die Preise belastet hatte. Die Vorräte legten demnach um 4,35 Millionen Barrel auf 486,6 Millionen Barrel zu, während Volkswirte einen Rückgang erwartet hatten. (apa)