Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im vergangenen Jahr unter anderem aufgrund geringerer Zinserträge aus Währungsreserven weniger Gewinn erzielt. Der Überschuss habe 2020 um 722 Millionen auf 1,64 Milliarden Euro abgenommen, teilten die Euro-Wächter am Donnerstag in Frankfurt mit. Allein die Nettozinserträge aus Währungsreserven gingen wegen geringerer Einnahmen aus dem Dollar-Portfolio um 578 Millionen auf 474 Millionren Euro zurück.

Die EZB schüttet ihren Gewinn vollständig an die 19 nationalen Notenbanken der Eurostaaten aus. Auf die Deutsche Bundesbank entfallen dabei rund 26 Prozent.

Die Währungshüter haben bereits Ende Jänner 1,26 Milliarden Euro Gewinn an die Notenbanken der Euroländer verteilt. Die restlichen Gelder sollen an diesem Freitag ausgeschüttet werden. (apa/reuters)