Der Euro hat am Freitag weiter unter der Marke von 1,22 US-Dollar notiert. Unter diese Marke war er am Donnerstagabend im Zuge einer allgemein trüberen Marktstimmung gefallen. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete in der Früh 1,2160 Dollar und damit etwas weniger als am Vorabend.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag noch auf 1,2225 (Mittwoch: 1,2146) Dollar festgesetzt. In New York notierte der Euro am Donnerstag gegen 21 Uhr bei 1,2182 Dollar.

Der Euro wurde vor allem durch den stärkeren US-Dollar belastet. Die US-Währung profitierte von der trüberen Stimmung an den Aktienmärkten, ausgelöst durch steigende Kapitalmarktzinsen in den USA. Hintergrund sind steigende Wachstums- und Inflationsaussichten in den Vereinigten Staaten infolge des von der Regierung angepeilten Konjunkturprogramms in Billionenhöhe.

Am Freitag stehen einige Wirtschaftsdaten auf dem Programm. In Europa werden Wachstums- und Preisdaten aus großen Volkswirtschaften wie Frankreich erwartet. In den USA stehen Zahlen zu den Konsumausgaben und zur Verbraucherstimmung an. (apa)