Die asiatischen Anleger haben am Montag zu ihrem Optimismus zurückgefunden und setzen auf eine rasche Erholung der Wirtschaft. "Im April wird es weitere Verbesserungen geben, da die Restaurants begonnen haben, wieder zu öffnen", sagte Koichi Fujishiro, Senior Economist bei Dai-ichi Life Research. "Die Menschen haben erwartet, dass die wirtschaftliche Normalisierung früher oder später stattfinden wird, aber das Tempo scheint sich zu beschleunigen." Der Handel war wegen der Feiertage dünn, die Börsen in China, Hongkong, Taiwan und Australien blieben geschlossen. Zudem wirkten sich die starken Daten vom US-Arbeitsmarkt aus. So wuchs die Befürchtung, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen rascher anheben könnte als bisher erwartet. Das Protokoll der Fed-Sitzung im März wird am Mittwoch veröffentlicht.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 0,8 Prozent höher bei 30.078 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 0,6 Prozent und lag bei 1984 Punkten. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans legte 0,2 Prozent zu.

Am Freitag hatte das US-Arbeitsministerium mitgeteilt, dass die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft im März um 916.000 gestiegen ist. Dies ist der größte Zuwachs seit August und liegt über den Erwartungen der Experten.

Stabiler Dollar-Kurs

Der Dollar zeigte sich in Fernost stabil. "Ich dachte, es würde eine niedrigere Korrektur des Dollars geben, aber das ist nicht geschehen", sagte Masafumi Yamamoto, Chef-Währungsstratege bei Mizuho Securities. "Der Aufwärtstrend des Dollars ist sehr stark. Im neuen Quartal ist es für Anleger vielleicht am besten, einfach diesem Trend zu folgen."

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,1 Prozent auf 110,66 Yen und stagnierte bei 6,5646 Yuan. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,9432 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1751 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,1086 Franken. Das Pfund Sterling stagnierte bei 1,3825 Dollar. (reuters)