Die Deutsche Bank hat in den ersten drei Monaten 2021 so gut verdient wie seit sieben Jahren nicht und den Grundstein für den angestrebten Jahresgewinn gelegt. Vor Steuern standen zum Ende des ersten Quartals rund 1,6 Milliarden Euro Plus in den Büchern, wie der DAX-Konzern am Mittwoch mitteilte.

Vom Nachsteuergewinn von etwas über einer Milliarde Euro müssen noch Zinszahlungen für bestimmte Anleihen abgezogen werden, so dass auf die Deutsche-Bank-Aktionäre unter dem Strich ein Gewinn von 908 Millionen Euro entfiel. Ein Jahr zuvor lag dieser Wert noch bei minus 43 Mio. Euro. Dennoch gelang Deutschlands größtem Geldhaus im Jahr der Coronakrise die Trendwende mit dem ersten Jahresüberschuss seit dem Jahr 2014.

"Das erste Quartal ist ein weiterer Beleg dafür, dass die Deutsche Bank in allen vier Geschäftsbereichen auf dem richtigen Weg ist und nachhaltig profitabler wird", bilanzierte Konzernchef Christian Sewing. "Diese Ergebnisse bestärken uns in unserer Erwartung, dass wir unsere Ziele für 2022 erreichen werden." Mit der Schließung von Filialen und dem Abbau von Personal will das Institut die Kosten weiter senken. (apa)