Der italienische Sportwagenbauer Ferrari bekommt nach dem Pandemiejahr 2020 wieder Signale des Wachstums zu spüren. So kletterte der Nettogewinn im ersten Quartal 2021 um 24 Prozent auf 206 Millionen Euro. Im Vergleich zum ersten Quartal 2020 wuchs der Umsatz um 8 Prozent auf 1,01 Milliarden Euro, teilte der Konzern am Dienstag mit.

Beim Ebitda, dem operativen Gewinn vor Abschreibungen, wurde ein Plus von 18,6 Prozent auf 376 Millionen Euro gemeldet. Die Nettoverschuldung sank gegenüber Ende 2020 von 543 auf 420 Millionen Euro.

Die Konzernziele bis 2022 wurden wegen den Auswirkungen der Pandemie um ein Jahr verschoben, teilte der Konzern mit. Die Ferrari-Aktien gaben daraufhin an der Börse um 4,9 Prozent nach.

"Unser Auftragsbuch und die außerordentlichen Modelle, die wir in den nächsten Jahren vorstellen werden, sind eine solide Basis für unser künftiges Wachstum", betonte Verwaltungsratspräsident und CEO Ferraris, John Elkann. (apa)