Der Euro hat am Montag weiter zugelegt. Mit 1,2177 US-Dollar erreichte die europäische Gemeinschaftswährung in der Nacht den höchsten Stand sei Ende Februar. In der Früh kostete sie 1,2155 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,2059 (Donnerstag: 1,2060) Dollar festgesetzt. In New York notierte der Euro am Freitag gegen 21 Uhr bei 1,2164 Dollar.

Der Euro hat zuletzt von enttäuschenden Arbeitsmarktdaten aus den USA profitiert. Der monatliche Jobmarktbericht der US-Regierung war am Freitag sehr schwach ausgefallen. Es wurden wesentlich weniger Arbeitsplätze geschaffen als erwartet, die Arbeitslosigkeit stieg. In den Monaten zuvor hatte sich der Arbeitsmarkt in großen Schritten von seinem Corona-Einbruch erholt.

Zum Wochenstart stehen nur wenige Konjunkturdaten mit möglicher Marktbewegung auf dem Programm. Analysten dürften jedoch auf die Konjunkturumfrage des Analyseinstituts Sentix schauen. Der Indikator wird früh im jeweiligen Monat veröffentlicht und gibt Hinweise auf andere Umfragen wie das Ifo-Geschäftsklima. (apa/dpa)