Die G7-Industrieländer müssen einer Studie zufolge bis 2030 jährlich gemeinsam eine Billion Dollar (knapp 830 Milliarden Euro) investieren, um eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung von der Corona-Pandemie zu gewährleisten. Notwendig sei ein "globales Investitionsprogramm für die Erholung, den Wiederaufbau und die Transformation", heißt es in dem Bericht des Wirtschaftswissenschaftlers Nicholas Stern von der London School of Economics. Dieser war vom britischen Premierminister Boris Johnson vor dem Gipfel der G7-Staats- und Regierungschefs vom 11. bis 13. Juni in Cornwall angefordert worden.

"Während der Großteil der Investitionen in den privaten Sektor fließen wird, werden öffentliche Investitionen in der Anfangszeit eine Schlüsselrolle spielen müssen, insbesondere für eine nachhaltige Infrastruktur", schrieb Stern. 2020 war die Weltwirtschaft wegen der Corona-Krise in eine Rezession gestürzt, befindet sich heuer aber auch wegen der Impffortschritte im Aufwind.

Zu den G7 gehören die USA, Kanada, Japan, Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Italien. (reuters)