Der Außenhandel der Eurozone hat sich im April eher schwach entwickelt. Während die Exporte saisonbereinigt deutlich zurückgingen, stiegen die Importe. Die Ausfuhren gingen gegenüber März um 2,3 Prozent zurück, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mit. Die Einfuhren erhöhten sich hingegen um 2,4 Prozent. Als Folge dieser gegensätzlichen Entwicklung sank der Handelsüberschuss der 19 Euroländer deutlich. Er fiel von 18,3 Mrd. Euro im März auf 9,4 Mrd. Euro.

Der Handelsüberschuss der 27 EU-Staaten ging ebenfalls zurück, allerdings deutlich moderater. Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen sowohl die Ausfuhren als auch die Einfuhren der Euroländer kräftig. Hintergrund ist der herbe Einbruch des Außenhandels während der ersten Coronawelle vor etwa einem Jahr. Der Außenhandel der Europäischen Union erholte sich ebenfalls deutlich. (apa, dpa)