Der Euro hat zu Wochenbeginn weiter unter der Marke von 1,19 US-Dollar notiert. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete in der Früh 1,1860 Dollar und damit etwa so viel wie am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,1898 (Donnerstag: 1,1937) Dollar festgesetzt. In New York notierte der Euro am Freitag gegen 21 Uhr bei 1,1876 Dollar.

Seit Mittwoch steht der Euro unter erheblichem Druck. Ausschlaggebend sind Erwartungen auf eine perspektivisch straffere Geldpolitik in den USA. Der Dollar profitiert von dieser Aussicht, während viele andere Währungen gegenüber der Weltreservewährung an Boden verlieren.

Zum Wochenstart stehen kaum nennenswerte Konjunkturdaten auf dem Programm. Von dieser Seite bleibt der Kursimpuls also gering. Allerdings äußern sich im Laufe des Tages einige hochrangige Vertreter großer Notenbanken, darunter EZB-Präsidentin Christine Lagarde. (apa)