Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone ist im Mai überraschend gesunken. Die saisonbereinigte Quote fiel auf 7,9 Prozent, nach revidiert 8,1 Prozent im April, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten für Mai mit einer Stagnation gerechnet, nachdem von Eurostat zunächst ein Wert von 8,0 Prozent für April ermittelt worden war.

Wie stark die Pandemie die Erwerbslosigkeit noch immer beeinflusst, zeigt der Vergleich mit dem Vorjahr: Im Mai 2020 lag die Quote bei lediglich 7,5 Prozent.

In der Eurozone waren im Mai 2021 insgesamt 12,792 Millionen Menschen arbeitslos registriert - dies waren 306.000 weniger als im April, aber 803.000 mehr als im Vorjahresmonat. Relativ niedrig ist die Arbeitslosenquote in Deutschland mit im Mai 3,7 Prozent. Die höchsten Erwerbslosenquoten weisen Griechenland (15,4 Prozent) und Spanien (15,3 Prozent) auf. (apa/Reuters)