Die Ölpreise haben sich zu Wochenbeginn zunächst kaum von der Stelle bewegt. Am Markt herrscht große Vorsicht, weil Gespräche großer Ölfördernationen über die künftige Produktionspolitik stocken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete Montag in der Früh 76,18 US-Dollar (64,43 Euro) und damit in etwa so viel wie am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) betrug - ebenfalls kaum verändert - 75,20 Dollar.

Beratungen des Ölverbunds OPEC+ gehen am Montag in die Verlängerung. Vor dem Wochenende war es den 23 Ländern nicht gelungen, sich auf eine gemeinsame Förderpolitik zu einigen. Eigentlich sollte die Produktion in monatlichen Schritten bis Jahresende angehoben werden, um der steigenden Nachfrage zu begegnen. Doch ein Disput zwischen der Ölmacht Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten verhinderte eine Einigung.

Der Streit dreht sich dem Vernehmen nach sowohl um das Ausmaß der Produktionserhöhung bis Jahresende als auch um die Verlängerung der Konditionen, unter denen die OPEC+ agiert. (apa)