Der Kurs des Euro hat sich am Montag wenig verändert und sich damit nach Verlusten der vergangenen Woche stabilisiert. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde in der Früh bei 1,1763 US-Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,1807 (Donnerstag: 1,1850) Dollar festgesetzt. In New York notierte der Euro am Freitag gegen 21 Uhr bei 1,1762 Dollar.

Unerwartet starke Arbeitsmarktdaten aus den USA hatten dem Dollar zum Wochenausklang Auftrieb verliehen und den Euro im Gegenzug belastet. Im Juli wurden in den Vereinigten Staaten so viele neue Arbeitsplätze geschaffen wie seit fast einem Jahr nicht mehr, und die Arbeitslosenquote ging überraschend deutlich zurück. Die Arbeitsmarktdaten dürften den Druck auf die US-Notenbank Fed erhöhen, aus der lockeren Geldpolitik auszusteigen.

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann warnte vor einer schneller steigenden Inflation im Euroraum als erwartet. Außerdem sprach sich das EZB-Ratsmitglied am Wochenende in einem Interview dafür aus, das Anleihekaufprogramm PEPP zur Eindämmung der wirtschaftlichen Folgen der Coronapandemie nicht in die Länge zu ziehen. (apa/dpa)