Die Omikron-Welle sorgt für eine weltweite Angebotsreduktion der Fluglinien, so auch bei der AUA. Die Konzerntochter der deutschen Lufthansa teilte heute auf APA-Anfrage mit: "Auch wir mussten leider aufgrund der durchwachsenen Pandemie- und Buchungslage unseren ursprünglichen Flugplan primär im Zeitraum der Kalenderwochen 3-8 2022 absenken."

Dies betrifft interkontinental die Strecken VIE-YUL und VIE-IKA, sowie kontinental die Strecken VIE- BLQ, VIE-CGN, VIE -OZH, VIE-SBZ, VIE-NUE/LEJ, VIE-MAN und VIE-PMI, so die Airline.

Die Schwestergesellschaft Swiss streicht im Winterflugplan rund 2.900 Flüge. Die Annullierungen betreffen vor allem den Zeitraum von Mitte Jänner bis Ende März, teilten die Schweizer heute mit. In den vergangenen Wochen wurden bereits 1.200 Flüge gestrichen. Nun kommen nochmals weitere 1.700 Annullierungen dazu. Die insgesamt 2.900 Flugstreichungen machen ungefähr acht Prozent der geplanten Flüge aus.

Auch die Konzernmutter Lufthansa streicht im Winterflugplan wegen fehlender Nachfrage zahlreiche Flüge. Jeder zehnte geplante Flug soll ausfallen, insgesamt 33.000 Verbindungen werden gestrichen. Die Deutschen begründeten den Einschnitt diese Woche mit "einem scharfen Abriss in den Buchungen". Europas größter Billigflieger Ryanair, Mutterkonzern von Lauda Europe, hatte angekündigt, sein Flugprogramm im Jänner um einen Drittel zu kürzen.

Auch aktuell ist in der Luft deutlich weniger los. Die US-Airlines haben wegen Omikron hunderte Flüge über Weihnachten gestrichen. Dem Sender CNN zufolge waren von den Streichungen rund 1.700 Flüge innerhalb, in die oder aus den USA betroffen.

Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt ist das Weihnachtswochenende nach Eigenangaben problemlos und ruhig verlaufen. Auch am zweiten Weihnachtstag laufe alles im Rahmen, sagte ein Sprecher des Betreibers Fraport am Sonntag. (APA/sda)