Der Euro ist am Montag etwas schwächer in die neue Woche gestartet. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete in der Früh 1,1320 US-Dollar und damit etwas weniger als vor dem Wochenende. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,1348 (Donnerstag: 1,1338) Dollar festgesetzt. In New York notierte der Euro am Freitag gegen 21 Uhr bei 1,1344 Dollar.

Zu Wochenbeginn blicken Analysten und Anleger auf wichtige Wirtschaftsdaten. Die Marktforscher von IHS Markit veröffentlichen ihre Einkaufsmanagerindizes. Die Umfrage unter hochrangigen Unternehmensvertretern gibt Auskunft darüber, wie die Länder der Eurozone in das Jahr gestartet sind. Ökonomen rechnen mit deutlichen Bremsspuren durch die aktuelle Coronawelle.

Im Laufe der Woche dürfte sich der Blick zunehmend auf die amerikanische Geldpolitik richten. Die US-Notenbank Federal Reserve entscheidet am Mittwoch über ihren Kurs. Es wird erwartet, dass die Zentralbank den Startschuss für die ab März erwarteten Zinsanhebungen gibt. Damit will die Zentralbank gegen die aktuell hohe Inflation vorgehen.

Erdöl steigt seit Jahresbeginn

Die Ölpreise sind am Montag mit moderaten Aufschlägen in die neue Woche gestartet. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete 88,49 US-Dollar (77,98 Euro). Das waren 60 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 57 Cent auf 85,71 Dollar.

Die Erdölpreise haben seit Jahresbeginn deutlich zugelegt und in der vergangenen Woche siebenjährige Höchststände markiert. Hauptgründe für die Entwicklung sind ein relativ knappes Angebot und eine solide Nachfrage. Die aktuelle Coronawelle scheint die Wirtschaft nicht so stark zu belasten wie frühere Wellen. Als ein Grund gilt die zwar ansteckendere, aber nach Symptomen meist weniger drastische Omikron-Variante. (apa)