Der Schweizer Lebensmittelkonzern will Kakaobauern Bargeld zahlen, wenn sie ihre Kinder zur Schule schicken, anstatt die Felder zu bestellen. Dies ist Teil des Unternehmensprogramms, bis 2025 Kakao ausschließlich über eine vollständig rückverfolgbare und direkte Lieferkette zu beziehen. Bis 2030 will Nestle insgesamt 1,3 Milliarden Franken (1,25 Mrd. Euro) in nachhaltige Kakao-Versorgung investieren.

Investoren, Konsumenten und Regierungen drängen zunehmend darauf, dass Schokoladenhersteller sicherstellen, dass die von ihnen bezogenen Kakaobohnen nicht aus Kinderarbeit oder in illegalen Kakaoplantagen in geschützten Wäldern stammten. Beides ist in Westafrika üblich. (apa)