Trotz des weltweiten Chipmangels hat der kanadische Autozulieferkonzern Magna im abgelaufenen Jahr Umsatz und Gewinn gesteigert. Die Erlöse legten von 32,65 Mrd. auf 36,24 Mrd. Dollar (31,68 Mrd. Euro) zu, und der Nettogewinn verdoppelte sich auf 1,5 (0,8) Mrd. Dollar. Im Schlussquartal schmolz der Umsatz aber auf 9,11 (10,57) Mrd. Dollar zusammen, und der Gewinn sank auf 464 (738) Mio. Dollar, teilte Magna am Freitag mit.

Für 2022 rechnet der Magna-Konzern mit 38,8 bis 40,4 Mrd. Dollar Umsatz und einer EBIT-Marge von 6,0 bis 6,4 Prozent. 2024 soll die Marge - bei 44,6 bis 47,1 Mrd. Dollar Erlösen - bei 8,1 bis 8,6 Prozent liegen, heißt es im Ausblick. 2021 wuchs das bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) auf 2,06 (1,68) Mrd. Dollar.

Im Segment "Complete Vehicles" von Magna Steyr in Graz (Steiermark) erzielte der kanadische Konzern mit 6,11 Mrd. Dollar rund ein Sechstel seiner Gesamtumsätze, 2020 waren es 5,42 Mrd. Dollar gewesen. Das bereinigte EBIT lag im Bereich der Assemblierung ganzer Fahrzeuge bei 287 (274) Mio. Dollar. Im vierten Quartal wurden in dem Segment 1,51 (1,76) Mrd. umgesetzt, das EBIT betrug 49 (110) Mio. Dollar.

Die Umsatzerwartung für den Bereich der Komplettfahrzeuge fällt im Vergleich zu den Vorjahreszahlen jedoch geringer aus. Für 2022 werden 5,8 bis 6,1 Mrd. Erlöse erwartet, für 2024 5,0 bis 5,5 Mrd. Dollar. (apa)