Die Deutsche Post hebt nach deutlichen Zuwächsen bei Umsatz und Gewinn die Dividende deutlich an. Zudem verkündete der Bonner Konzern einen weiteren Aktienrückkauf. Im laufenden Jahr erwartet Konzernchef Frank Appel einen operativen Ertrag (Ebit) von acht Milliarden Euro - mit einer möglichen Abweichung von fünf Prozent nach oben oder nach unten. Die Prognose basiere auf der Annahme, dass der Onlinehandel seine Stärke beibehalte.

Paket-Boom in der Corona-Krise

Die wirtschaftlichen Folgen des russischen Überfalls auf die Ukraine seien in der Prognose nicht enthalten. Mittelfristig will der Konzern seinen Gewinn weiter steigern: Das Ebit soll auf rund 8,5 Milliarden Euro im Jahr 2024 zulegen.

Der Paket-Boom in der Corona-Krise und der anziehende Welthandel hatten die Post 2021 zu Rekord-Ergebnissen getragen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) war im abgelaufenen Jahr auf acht (Vorjahr: 4,8) Milliarden Euro gestiegen. Der Umsatz des Logistikkonzerns kletterte im Gesamtjahr um 22,5 Prozent auf 81,7 Milliarden Euro. "Alle fünf Geschäftsbereiche haben zur besten Geschäftsentwicklung aller Zeiten beigetragen", erklärte die Deutsche Post. Die Dividende soll nun von 1,35 Euro je Aktie auf 1,80 Euro je Aktie steigen. Darüber hinaus verkündete die Post ein neues Aktienrückkaufprogramm in Höhe von bis zu zwei Milliarden Euro. (apa/reuters)