Die Ölpreise sind am Donnerstag gestiegen, nachdem sie am Vortag stark nachgegeben haben. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 113,29 US-Dollar (103,06 Euro). Das waren 2,15 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,20 Dollar auf 109,90 Dollar.

Die Preisbewegungen am Ölmarkt waren in den vergangenen Tagen extrem: Am Montag hatten die Erdölpreise drastisch zugelegt und das höchste Niveau seit dem Jahr 2008 erreicht. Der Brent-Preis war bis auf gut 139 Dollar gestiegen, WTI-Rohöl hatte mehr als 130 Dollar gekostet. Am Mittwoch folgte dann eine scharfe Gegenbewegung.

Treffen der Außenminister

Hintergrund ist jeweils der Krieg Russlands in der Ukraine. Zunächst trieben die Furcht vor Engpässen in der Ölversorgung und ein US-Importstopp für russisches Öl die Preise. Zuletzt sorgten Hoffnungen auf eine vorsichtige Annäherung der Kriegsparteien für etwas Erleichterung. An diesem Donnerstag treffen sich die Außenminister Russlands und der Ukraine, Sergej Lawrow und Dmytro Kuleba, in der Türkei. Vermitteln will der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu.(APA/dpa-AFX)