Der Euro ist am Donnerstag im frühen Handel wieder unter die Marke von 1,10 US-Dollar gefallen. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,0980 Dollar. In der Nacht zuvor hatte ein Euro zeitweise etwas mehr als 1,10 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag auf 1,0985 Dollar (Dienstag: 1,0985) fest.

Am Donnerstag stehen an den Finanzmärkten wichtige politische Treffen zum Ukraine-Krieg im Blickpunkt. In Brüssel finden Gipfeltreffen der NATO, der Siebener-Gruppe wichtiger Industrieländer (G7) und der Europäischen Union (EU) statt. Dazu ist US-Präsident Joe Biden nach Europa gekommen. Die Spitzenberatungen sollen nach Worten seines Sicherheitsberaters Jack Sullivan die "nächste Phase" der militärischen Unterstützung für die Ukraine einläuten.

An Konjunkturdaten dürften zum einen die Einkaufsmanagerindizes Beachtung finden. Dabei handelt es sich um eine Unternehmensumfrage, die Hinweise auf die konjunkturelle Entwicklung gibt. In den USA stehen unter anderem die wöchentlichen Zahlen vom Arbeitsmarkt auf dem Programm. Es äußern sich zudem einige hochrangige Notenbanker. (bel/cma/apa)