Die britische Notenbank hat ihre Geldpolitik weiter gestraft. Der Leitzins steige um 0,25 Prozentpunkte auf 1,0 Prozent, teilte die Bank of England (BoE) am Donnerstag nach der Sitzung des geldpolitischen Ausschusses MPC in London mit. Analysten hatten den Schritt mit großer Mehrheit erwartet. Nach der vierten Zinsanhebung in der Coronapandemie liegt der Leitzins im Königreich so hoch wie zuletzt im Jahr 2009.

Eine erste Straffung hatten die Währungshüter Ende vergangenen Jahres vorgenommen, weitere Schritte folgten im Februar und März. Hintergrund der strafferen geldpolitischen Ausrichtung ist die hohe Inflation, die zuletzt auf sieben Prozent gestiegen ist und damit klar über dem mittelfristigen Zielwert der Notenbank von zwei Prozent liegt. (apa/dpa-afx)